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Auch gezeichnete Hühner machen satt

Aktualisiert: 6. Juni 2020

Der aus Freiburg stammende bekannte Cartoonist Peter Gaymann unterstützt die sozial-caritative Arbeit der Gemeinschaft der Elisabethschwestern in Indien



Was haben Hühner, Schwestern und das renommierte Freiburg Bekleidungshaus Breuninger miteinander zu tun? – Nichts? – Falsch! Ganz viel. Peter Gaymann, ein weit über Deutschland hinaus bekannter Cartoonist, und das vornehmlich als „Hühnerzeichner“, kam auf Einladung von Geschäftsführerin Stefanie Krug von Breuninger zu einem Abend-Event nach Freiburg.


Vor den Augen zahlreicher geladener Gäste tat er das, was er am besten konnte: zeichnen! Peter Gaymann, von Haus aus studierter Sozialarbeiter, wusste schon bald, dass man mit Zeichnen nicht nur Geld verdienen, sondern auch viel Gutes tun kann. Deshalb kam der Wahlkölner gerne in sein Freiburg zurück, in dem er im ehemaligen St. Elisabethkrankenhaus das Licht der Welt erblickte und damit auch zu einem waschechten „Freiburger Bobbele“ wurde.


Vor den Augen zahlreicher interessierter Gäste und zur Freude von Generaloberin Schwester Lincy und Dr. Gerhard Kempter, dem Vorsitzenden des Fördervereins St. Elisabethschwestern, ließ das prominente Bobbele mit schnellen und geübten Strichen drei Bilder entstehen, die dann meistbietend versteigert wurden. Der Erlös kommt der sozial-caritativen Arbeit der Schwesterngemeinschaft in Indien zugute und wird gezielt im Internat im Dorf Jamily für Kinder mit weiten Schulwegen für einen Speisesaal und die Küche verwendet.


Peter Gaymanns Hühner werden dort wohl kaum im Kochtopf landen. Und doch hat es Schwester Lincy treffend auf den Punkt gebracht: „Was an einem Ort getan wird oder nicht getan wird, hat Auswirkungen für die ganze Welt.“ – Auch gezeichnete Hühner machen satt, wenn sie in fein abgeschmeckter Kooperation von Modehaus Breuninger und Förderverein St. Elisabethschwestern richtig zubereitet werden.


„Was an einem Ort getan wird oder nicht getan wird, hat Auswirkungen für die ganze Welt.“

Peter Gaymann hatte schon als Kind gerne gezeichnet. In den 70er und 80er Jahren wurden Peter „Gaymanns tierische Blätter“ in der Badischen Zeitung regelmäßig veröffentlicht. Bald hatte Gaymann sein Atelier in der Sedanstraße neben dem Stadttheater. Halsketten und Schuhe waren erste Vermenschlichungen, die er seinen Hühnern anzeichnete. Unermüdliche schickte er Fotokopien an Verlage, die den „Hühnerbaron“ schließlich entdeckten.

Bis heute sind 70 Bücher entstanden, die auch mit anderen Motiven, Skizzen und Tuschezeichnungen begeistern. Seine Postkarten gehen in die ganze Welt. Du

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